Anreise von Ebern nach Straß mit PKW oder Kleinbus.

Bis Mayrhofen mit der Schmalspur Zillertalbahn. Mit dem Bus über das Bergdorf Ginzling zum Gasthaus Breitlahner, wo der Aufstieg zur Berliner Hütte beginnt.

Etwa 3 Stunden Aufstieg zur Hütte durch den oberen Zemmgrund. An der Klausenalpe vorbei über den weiten Talboden der Schwemmalpe und dann steiler hinauf zur schon lange vorher sichtbaren Grawandhütte. Alternativ zum Fahrweg führt hinter der Grawandhütte noch ein altes Stück Saumpfad hinauf zum Grawandtrett, einer mit Almhütten besetzten Talstufe. Hier schliesst sich der spannendste Abschnitt der Wanderung an: Der Weg führt nun durch eine Schlucht, wo Meter für Meter den steilen Felsplatten abgerungen werden musste. So erreicht man die weitläufige Waxeggalpe, an deren Ende der Gasthof Alpenrose liegt. Kurz hinter der Alpenrose steigt man linker Hand in einer letzten halben Stunde über den alten Saumpfad hinauf zur Hütte vorbei am Kriegerdenkmal. Höhenunterschied: ca. 800 m, Gehzeit ca. 3 Stunden

Die Berliner Hütte liegt auf einer Höhe von 2.042 m. Sie wurde 1879 erbaut und bis 1911 in mehreren Schritten erweitert. Sie zählt heute zu den größten Hütten im Alpenraum. Schon 1896 erhielt die Hütte einen Telefonanschluss und bis in die dreißiger Jahre gab es sogar ein Postamt und eine Schuhmacherwerkstatt. Seit 1997 steht die Berliner Hütte unter Denkmalschutz. Die Berliner Hütte liegt in eindrucksvoller Lage inmitten der schönsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Leicht und lohnend ist auf einem bequemen Weg der Ausflug zum herrlich gelegenen Schwarzsee (2.472 m), der sich etwa 1 Std. entfernt befindet.

Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung

Auf dem Berliner Höhenweg von der Berliner Hütte - Furtschaglhaus, ca. 6 Std.über das Schönbichler Horn, 3.133 m

Ein aussichtsreicher Gipfel im Greinerkamm zwischen der Berliner Hütte und dem Furtschaglhaus. Hinter der Berliner Hütte geht es über den Zemmbach und der Beschilderung Furtschaglhaus folgend auf dem gut markierten Berliner Höhenweges ins Garberkar. Vom Garberkar entlang einer Drahtseilsicherung steigt man hinauf zum langgestreckten Grat des Krähenfußes. Nun auf der Gratschneide ist es nicht mehr weit bis zum Gipfelaufschwung des Schönbichler Horns. Eine Seilsicherung hilft beim luftigen Aufstieg zum Gipfelgrat, über den man in wenigen Schritten das Gipfelkreuz erreicht. Abstieg zum Furtschalghaus auf 2295 Meter.

Abstieg zum Schlegeisspeicher. Rückfahrt nach Straß und Ebern.